Mittwoch, Juli 28, 2004

Sozialbetrug II

Hier war schon einmal die Rede von Scheinfirmen, die eine Menge Arbeiter anmelden, damit diese gewisse Sozialleistungen beziehen können, die Beiträge aber nicht zahlen und anschließend entspannt in Konkurs gehen. Dieser Vorgangsweise will die neue Justizministerin mit einem eigenen Straftatbestand einen Riegel vorschieben, wie die Salzburger Nachrichten wissen. Ein Vorhaben, das ich nur unterstützen kann. Nicht nur, weil die oben beschriebene Vorgangsweise wirklich möglichst unterbunden werden soll, sondern auch, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass solche Konkurse extrem mühsam sind, weil die Protagonisten aus nachvollziehbaren Gründen nicht gerade kooperativ sind. Das führt zu einem aufwendigen Akt und letztlich praktisch immer zur Mindestentlohnung.